Veröffentlicht am 03. Juni 2013 um 09:12 Uhr

Russische ballistische Raketen sind amerikanischen Abfangraketen überlegen.

Ein russischer General sagte, die USA bräuchten zwischen fünf und sieben landgestützte Abfangraketen, um eine einzelne russische Interkontinentalrakete vom Typ Topol-M abzufangen.

Am 2. April erklärte ein pensionierter russischer General, dass die Vereinigten Staaten zwischen fünf und sieben landgestützte Abfangraketen (GBIs) benötigen würden, um eine einzige russische Interkontinentalrakete vom Typ Topol-M abzufangen.

„Aus meinen Kontakten mit dem Leiter der US-Raketenabwehrbehörde erfuhr ich, dass die USA zwischen 5 und 7 Abfangraketen benötigen würden, um eine Topol-M-Rakete abzufangen“, sagte der pensionierte General Viktor Yesin, ehemaliger Stabschef der russischen strategischen Raketenstreitkräfte (1994–1996), auf einem Seminar in Moskau.
Russlands Interkontinentalrakete Topol-M. 

Allerdings gab er nicht an, um welche Art von Kontakten es sich handelte, ob zum Leiter der US-Raketenabwehrbehörde oder wann er diese Informationen erhalten hatte.

Herr Yesin erklärte, die USA hätten 30 GBI-Raketen stationiert, 26 in Alaska und 4 in Kalifornien. Seinen Angaben zufolge sei die Effektivität dieser US-Abfangraketen „etwas eingeschränkt“. 
Er fügte außerdem hinzu, dass Verhandlungen mit den USA über Raketenabwehr sicherlich keine positiven Ergebnisse bringen würden.
Mitte März kündigte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel Pläne an, die letzte Phase des Raketenabwehrsystems in Europa abzubrechen und stattdessen diese Abfangraketen in Alaska zu stationieren.
Die Umstellung der USA auf dieses Programm dürfte eine Reaktion auf das Vorgehen Nordkoreas sein, das am 2. April ankündigte, den seit 2007 stillgelegten Atomreaktor in Yongbyon wieder in Betrieb zu nehmen. 

TheoDuc Hung/ Kapitalwertpapiere

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